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Mein Leben - mein Liberia: unsere Bevölkerung, persönlich und authentisch

May 2018

Portrait des Monates mit Pastor Sumo Korvah

Als Demütiger und religiöser Erzieher sieht Pastor Sumo V. Korvah, dass er durch den Kontakt mit der Schweizer Nichtregierungsorganisation BTFS mit Sitz in Liberia, mehr für sein Land tun kann und ihm das eine Ehre ist.

Er sieht sich selber als gewöhnliches Mitglied der Gesellschaft, jedoch mit einer großen Verpflichtung gegenüber seiner Gemeinde, der Kirche und dem Bildungssektor, glaubt Herr Korvah, dass die Vernetzung mit der Stiftung seine Begabung anderen Menschen zu helfen, festigt und damit das humanitäre Wirken unterstützt wird.

„Ich bin gewöhnliche Person, die seine Begabung nutzt, um jungen Menschen zu helfen. Ich bin als Kind hier aufgewachsen und verbracht mein ganzes Leben bis ins Erwachsenenalter hier „

Pastor Korvah kommt aus dem District Lofa, ist aber in Montserrado aufgewachsen und lebt derzeit in der ELWA Junction Community in Paynesville, wo er als Entscheidungsträger fungiert und die Möglichkeit hat, in Angelegenheiten einzugreifen, die das Leben so vieler Menschen verändern.

„Ich sehe mich als aktives Mitglied in der Gemeindeführung; bin Pastor, Vater, Ehemann und arbeite zudem in einer verantwortungsvollen Position in der Privatwirtschaft. Durch Karriere wurde ich Erzieher und Trainer; verbringe mehr als 95 Prozent meines Alltags im Klassenzimmer. Zurzeit arbeite ich bei der Liberia Bank für Entwicklung und Investitionen im Bereich Human Ressources, Rekrutierung und Personaltraining. „

Beziehung mit BTFS

Seine Begegnung mit BTFS kam im Zuge der organisatorischen Arbeit im Bildungssektor von Liberia, wo Bewusstsein für Wasserhygiene und Hygiene (WASH) und die Zusammenarbeit mit Studenten und Verwaltern bei der Einrichtung von Gesundheitsclubs in einigen liberianischen Institutionen gefördert wurde.

„BTFS arbeitet mit unserer Schule zusammen und ich bin der Vorsitzende des Board of Directors dieser Schule. Wir trafen den Präsidenten von BTFS, Herrn Felix Walz, vor einigen Jahren und dann zeigte er Interesse an der Arbeit, die wir in der Schule machen und er entschied, wie BTFS mit uns in einigen Schlüsselbereichen, die sie ausgewählt haben, mitgestalten kann. Sanitäre und infrastrukturelle Arbeiten. Es entstand eine Partnerschaft und wir haben uns wiederholt getroffen, diskutiert und schliesslich ein Vereinbarung (MoU) ausgehandelt und unterzeichnet.

Abgesehen davon habe ich an einem von BTFS organisierten Workshop als Instruktor mitgemacht, der Jugendliche auf verschiedene Themen vorbereitet, die aktuell dem Geschehen in Liberia entsprechen. Darüber hinaus sind die Beschäftigten des BTFS Management fast alles Mitglieder meiner Kirche (Immanuel Church) und ich habe diese Führungsrolle bei vielen von ihnen persönlich inne, so dass BTFS und ich unzertrennlich sind. Derzeit läuft ein Online-Programm (Distance Learning Course Monrovia) und ich bin ein lokaler Moderator für einen ihrer Kurse. Das ist meine Beziehung zu BTFS. „

BTFS zeigt Wirkung im Alltag

Obwohl die Organisation (BTFS) nach Angaben von Pastor Korvah noch jung ist, spricht die in kurzer Zeit geleistete Arbeit viel von ihrer Bereitschaft, die Lebensbedingungen unterprivilegierter Liberianer zu verbessern.

Er sagte, die humanitäre Hilfe von BTFS entspreche der vorherrschenden Situation, mit der Liberia und Liberianer nach Jahren der Konflikte immer noch konfrontiert sind.

„BTFS ist relativ jung; Die Art der Arbeit, die sie für die Zusammenarbeit in den Gemeinden ausgewählt haben, ist jedoch gut. Ich glaube nicht, dass es in Liberia eine bessere Zeit dafür gibt als jetzt.

Wir sprechen über Versöhnung, wir sprechen über Engagement in der Gemeinschaft, wir sprechen über Gesundheit und Hygiene, wir reden über die Entwicklung junger Leute».

Pastor Korvah berichtet auch darüber, wie BTFS Hand in Hand mit den Mitgliedern der Gemeinschaft arbeitet: „BTFS war in den Gemeinden, arbeitete mit jungen Menschen, die sie sensibilisierten, und eines ihrer Haupthemen war Teenagerschwangerschaften was in den Schulen eine grosse Angelegenheit ist. Wir haben erkannt, dass sich der Zustand der Gemeinschaft durch ihre Kinder in den Schulen abbildet, weil die Kinder aus dieser Gemeinschaft abstammen. BTFS erkannte, dass das ein gutes Sprungbrett sein wird, um Botschaften in das Gemeinwesen zu tragen. Deshalb hat sich BTFS auf Schulen konzentriert“.

Die Vorgehensweise des BTFS Teams mit ihren «Field-Visits» führen dazu, dass die Kern-Botschaften in alle Teile der Gemeinschaft, aber darüber hinaus, in das ganze Land Liberia hinausgetragen werden.

Pastor Korvah wies darauf hin, dass die Liberianer mit vielen täglichen Herausforderungen konfrontiert seien, und ist der Meinung, dass das Engagement der Stiftung BTFS zur längerfristigen Entlastung beitragen kann.

„Keinesfalls können wir alle Probleme angehen, mit denen sich die Liberianer täglich konfrontiert sehen, jedoch bildet das Thema «Teenagerschwangerschaften», ein besonderes Problem dar. Das wird unser Land, unser Volk ruinieren. Heute sind es die jungen Leute, die betroffen sind, aber niemand bleibt für immer ein Teenager. Teenager werden erwachsen, werden auch in die Führung dieses Landes gehen; einige davon wurden vergewaltigt und das sind später auch die Leute, die in der Führung unseres Landes tätig sind.

BTFS konzentriert sich auf Wasserversorgung und Sanierung der sanitären Einrichtungen an unserer Schule. Im Vordergrund standen Fragen wie: Wie viele Haushalte haben Leitungswasser oder grundsätzlich Zugang zu Wasser? Während der Trockenzeit ist der Zugang zu Wasser eine große Herausforderung für die gesamte SD Cooper Community. Bewohner unserer Gemeinde und auch aus der weiteren Umgebung müssen früh um 4 Uhr morgens aufstehen, um eine Chance zu haben einen Brunnen zu finden, der noch Wasser gibt. Der Brunnen ist in jemandes Eigentum, also wird vom Brunnenbesitzer kontrolliert, wann der Brunnen geöffnet und wann dieser geschlossen wird.

Aufgrund all dieser Herausforderungen hat BTFS beschlossen, an der Linderung der Trinkwasserproblematik zu arbeiten. „

Anerkennung des BTFS Community-Police Partnership Building

Pastor Korvah würdigt auch besonders die Bemühungen von BTFS, die Gemeinschaft, die Bewohner der Gemeinden mit der Polizei zusammen zu bringen.

„BTFS arbeitet daran, das Bild zu korrigieren, dass die Polizei der Feind der Bevölkerung ist. BTFS hat bereits sehr starke Unterstützung geleistet, die Kluft zwischen der lokalen Polizei und den uns umgebenden Gemeinden zu schliessen.

Das ist nur eines von zahlreichen Beispielen, die ich nennen kann, woran BTFS beteiligt ist und die Gemeinschaft profitieren und lernen kann“ sagte der Mann Gottes.

Pastor Korvah äußerte auch die Notwendigkeit, dass die Organisation (BTFS) ihren Arm in andere Bereiche außerhalb der Hauptstadt ausdehnt, und sagte: „Die Bedürfnisse sind enorm und wenn BTFS wachsen kann, indem diese Gemeinschaftsinitiativen zu anderen Kommunen außerhalb der SD Cooper Community bringt, wird das einfach ein Segen für Liberia sein.

Wir sind an einem sehr kritischen Ort; Die Welt hat sich in Richtung Technologie-Bildung verlagert und können Sie sich vorstellen, dass unsere Schulen jetzt noch keine Labore haben; Computer-Ausbildung ist immer noch ein Privileg, wir brauchen eine Organisation wie BTFS, die uns in diese Richtung begleiten kann.

Meine Devise ist, dass wir aus Fehlern unsere Lektionen ziehen sollen und als junger Mann habe so Erfahrungen gemacht und BTFS hilft auf diese Weise, jungen Menschen einen Weg zu zeigen, wie man aus Fehlern lernen kann und so glaube ich, dass das für viele gute Chancen bietet», erklärte Pastor Korvah.

Als Mann Gottes ist es ihm eine Ehre, seine Fähigkeiten als führendes Mitglied der Gemeinschaft einzubringen und so mehr für die Kirche und speziell für den Bildungssektor in Liberia zu tun.

„Es sind tolle Gefühle, ich fühle mich großartig. Es begeistert mich wie sich die Zusammenarbeit mit BTFS entwickelt hat. Dass BTFS für das Portrait des Monates April mich auserwählt hat, freut mich und macht mich demütig. Die Auswahl ist für mich eine Form der Anerkennung aber auch ein Zeichen, dass die Menschen beachten was ich tue und welche Aktivitäten ich unterstütze. Ich möchte mich bei der Bowie Trust Foundation Schweiz, Felix Walz, Mr. Gaye und dem ganzen Team, das ehrenamtlich arbeitet, bedanken. Aber besonders freue ich mich darauf, dass der Geist von BTFS über die SD Cooper Road hinaus wächst „, beendete Pastor Korvah.


April 2018

Tarnue Kerkula – Offizier der Liberia National Police, General Commander des Zone Eight Depot in Paynesville

Tarnue Kerkula lebt in Demut und ist bereit, der Öffentlichkeit als Offizier der Liberia National Police (LNP) zu dienen.

Seine Arbeit im Bereich der Strafverfolgung beinhaltet mehr als was man als sichtbar sehen kann, sondern wiederspiegelt vielmehr auch ein persönlicher Pragmatismus unter jenen Liberianern, die darum kämpfen, einen robusten Sicherheitssektor aufzubauen.

Aufgrund seines persönlichen, herausragenden Engagements zur Förderung des friedlichen Zusammenseins in den Liberianischen Kommunen, namentlich in Wohngebieten mit hoher Kriminalität, wurde Commander Kerkula Einstimmig vom Team der BTF Stiftung in Monrovia zur Persönlichkeit des Monats April bestimmt. Er hat diese Ehre mit Stolz angenommen und sich dazu bekennt, noch mehr für den öffentlichen Dienst zu tun.

Kerkula dient derzeit als General Commander des Zone Eight Depot in Paynesville.

Kerkulas Geschichte

„Ich bin ein Sohn Liberias und komme aus dem Lofa County im Bezirk Kolahun; bin ein hingebungsvoller Christ, der verheiratet ist. Ich arbeite seit acht Jahren als Chief Superintendent und studiere an der Universität von Liberia an meinem Master in öffentlicher Verwaltung und Management. „

«Ich bin einer der Initianten, die das Community Police Konzept der LNP zum Wohle des Gemeinwesens umzusetzen begann.»

Tarnue’s Beziehung und Erfahrung mit der Gemeinschaft

Seine persönlichen Beziehungen zu Mitgliedern der Gemeinden dienen ihm dazu, anderen Polizisten zu zeigen, wie daraus ein beidseitiges Vertrauensverhältnis entstehen kann.

„Ich sehe die Menschen in meinen Wohnbereichen wie wenn sie meine Vorgesetzten wären, denn es ist mir eine Freude, diesen Menschen zu dienen.»

Als langjähriger Bewohner der Freedom-Land Community in Paynesville City, habe ich mich seit jeher für ein friedliches Zusammenleben engagiert; angefangen in Schulen, in der Kirche, im privaten Sicherheitsbereich und jetzt als kommandierender Offizier, der liberianischen Nationalpolizei, die meiner Nation dient. „

In seiner Rolle als dem Volk «dienender» fühlt er Traurigkeit, wenn Menschen aufgrund ihrer Schwächen und Verletzlichkeiten schutzlos Misshandlungen ausgesetzt sind.

„Ich fühle, dass es meine Pflicht ist, meiner Nation zu dienen, besonders dort, wo Menschen verletzlich sind und misshandelt werden und Hilfe benötigen. Würde ich nicht aktiv etwas tun und nur zusehen was passiert, gibt es auch keine wirksame Veränderung. Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Weg gibt die Bevölkerung wirksam zu schützen und das ist laufende Weiterbildung für mich als Polizist. Die dafür zuständige Behörde ist die Liberianische Nationalpolizei, deren ausgezeichnete Anstrengungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit durch täglichen Kontakt mit der Bevölkerung immer mehr Wirkung entfalten».

Als bekennender Dienstleistender und früheres Mitglied des Pfadfinders spürt er, dass ihm die Polizeiarbeit sehr zusagt und es ihm daher leichtfällt, in der Gemeinschaft zu arbeiten.

«Ich bin sehr stolz, weil ich kein Commander bin, der nur im Büro sitzt und das Kommando gibt. Ich bin täglich in meinem Einsatzgebiet selber unterwegs und pflege persönliche Kontakte mit der Bevölkerung und mit meinen Polizisten».

Wirkung der Polizeiarbeit der Liberia National Police

15 Jahre Dienst bei der Polizei von Liberia mag wohl bedeutsam sein, aber Tarnue hat das Gefühl, dass er seinem Land noch mehr zu bieten hat.

„Ich bin seit 15 Jahren bei der LNP und habe einen wesentlichen Unterschied gemacht.

Als ich der Liberia National Police beitrat, war Paynesville das Brutgebiet mit der höchsten Kriminalität in Montserrado „

„Im Jahr 2004 hatten wir eine Bande von Kriminellen, die im Viertel Redlight in Paynesville“ «Asakaba» genannt wurden. Die Bewohner dieses Viertels wurde von der Bande terrorisiert, bestohlen, geschlagen und missbraucht. Bei der Ausführung ihrer Taten benutzten die Kriminellen ein Gospellied, das üblicherweise in liberianischen Kirchen zum Lobpreis und zur Anbetung gesungen wurde: „Hebe ihn höher, hebe Jesus höher“. Während ein Opfer in ihrem Bandengebiet überfallen und attackiert wurde, sangen sie: „Heb ihn höher; bring ihn runter, gibt uns das Geld das du hast, jawohl».

Nachdem ich dort das Kommando übernommen hatte, konnte ich sicherstellen, dass das Gebiet von der Bande befreit werden konnte.»

„Während ich in Redlight als Kommandant der Zone 9 diente, war ich in der Lage, mit unseren Community Police Officern so zusammenzuarbeiten, dass die vielen kriminellen Banden, die ihr Unwesen in Paynesville trieben, zu stürzen, einschließlich der berüchtigten ‚Turtle Base‘, und diese Massnahmen der Polizei in Zone 9 funktionieren noch immer.“

Beziehung mit der Bowier Trust Foundation

2014 – während der EBOLA Krise – begann Commander Kerkula mit der Zusammenarbeit mit dem damaligen UNPOL Peacekeeper, Police Captain Felix Walz, dem späteren Gründer der Bowier Trust Foundation und wurde mit ihm eng befreundet.

Kerkuka hat die Bowier Trust Foundation als Rampenlicht genutzt, um in verschiedenen Gemeinschaften ein starkes Sicherheitsbewusstsein und stärkere Beziehungen zu schaffen.

„Ich muss dem allmächtigen Gott dankbar sein, denn mit der Bowier Trust Foundation, einer NGO, die dieses Konzept wirklich unterstützt und unsere Ideen unterstützt.

Dieses von Bowier Trust initiierte Konzept wurde zu 100% von unserem politischen Repräsentanten, Hon. Samuel Enders unterstützt und wir haben bereits eine Liste von über 210 Personen (private, am Wohlergehen interessierte Bürger), die bereit sind, Teil der kommunalen Sicherheit zu werden. “ (Anmerkung Redaktion: eine Art Bürgerwehr unter Polizeiführung)

Ruf nach Kapazitätsentwicklung bei der Polizei

„Wir glauben an den Aufbau von Kapazitäten, und wir überprüfen die Eignung von Polizeibewerber; Wir bilden sie in der bürgernahen Polizeiarbeit aus und legen Wert auf Informationsaustausch; sorgen für die Einhaltung der Menschenrechte, gemäss unserer Verfassung und trainieren sie in der Anwendung von polizeilich nötiger Gewalt sowie in der Einschränkung ihrer Befugnisse gemäss dem verfassungsmässigen Verhaltenskodex.

Herausforderungen im polizeilichen Alltag und Motorradbanden

Mobilität der Polizisten bleibt eine Herausforderung nicht nur im Zuständigkeitsbereich von Supt. Kerkulas Zone 8 der LNP, sondern auch in mehreren anderen Einsatzzonen.

„Mobilität ist eine ernsthafte Herausforderung, aber die begrenzte Ressourcen, die wir haben, nutzen wir bestmöglich dazu, unseren Menschen zu dienen.

Einige Gemeinden sind örtlich so gelegen, dass im Einsatzfall der Zugang nicht einfach ist und die Reaktionszeit der Polizei unzuverlässig und viel zu lange dauert.

Wir möchten, dass BTFS uns in diese Richtung hilft und uns auch mit mindestens drei zur Verfügung gestellten Laptops unterstützt, die uns dabei helfen werden, unsere Schreibarbeit einfacher durchzuführen, weil wir im digitalen Zeitalter sind und das dem schnelleren Informationsaustausch dient und damit die Polizeiarbeit effizienter macht» – so Supt. Kerkula.

Abschliessend beurteilt Kerkula die Beziehung zwischen den berüchtigten Motorradbanden, der Liberia National Police und der BTFS aufgrund bisheriger Kontakte als lebhaft und wie er feststelle sei eine noch nie dagewesene Partnerschafts-Entwicklung im Gange; betonte jedoch die Notwendigkeit, dass noch weitere solche gemeinsamen Trainings durchgeführt werden müssen.


Februar 2018

Personality of the Month of February

Hannah Yarsiah-Resident of Zorla Town, Paynesville

Swiss International organization, Bowier Trust Foundation Switzerland (BTFS) Personality of the Month of February, Hannah Yarsiah is a widow with five girl children. Her involvement with BTFS Community engagement has attracted her to the organization since 2017. As a community dweller, Madam Yarsiah is always committed in adhering to the NGO calls for dialogue on possible means of improving health, sanitation, security and education in her community.

As a sign of recognition for her dedication and services to community growth, BTFS Field Team took a visit to the home of Madam Yarsiah, following her selection as personality of the Month.

During the visitation, Madam Yarsiah explained about how BTFS has made a difference in that part of Liberia since she move there as a resident in 1982.

“I was born 1976, June 18, and I move on the SD Cooper Road in 1982 and still residing here. I began my education in 1983 but could not complete due to difficulties, so I stop in the eighth grade.

Since the death of my husband some years back, life has not been fine with me, so I have to fix people hair to get money for earns means. Those who used to help me have stopped their support and my children and I are living by the grace of God,” Madam Yarsiah said.

Outlining Community Hitches

Her longtime resident, Zorla Town in the SD Cooper Community located in Paynesville, outside Monrovia has faced series of challenges which has created difficulties over the years.

“Sanitation is one of our major problems here we don’t have good latrine and save drinking water, we lack the two in particular.

As for security, sometimes the boys have been getting up to watch at night but are not all the time because no encouragement from the community dwellers and as a result, most of the boys are now refusing to continue.

I think there is a need to do more in improving education on so many things in this community, because people are not aware on somethings that will protect their lives.

Interaction with BTFS

Madam Yarsiah furthered that BTFS engagement in community initiatives has driven her attention and believes such initiatives have greater impact to creating a positive change for its inhabitants.

“I got in contact in BTFS in 2017 when they came around to ask for place for dirt and they talk to me about helping communities address issues on sanitation and hygiene, water, security and creating awareness.

From that time, anytime they call for meeting I can attend because I can see them doing so many things about what they told me. In fact I have encouraged so many people, including my Community Chairman to attend their meetings and we have even sent children for their program as well as our female for workshop organized by BTFS.

Bowier Trust activities that I saw on their brochure look very interesting to me. In there, they talked about sanitation and construction of wells for safe drinking water and other things about developing the community.

In one of their meetings with communities’ leaders, we talked about security and other things communities can be aware of, especially the criminal rate, and I believe and them because they are concern,” Madam Yarsiah noted.

BTFS Building Girls Awareness

She praised the organization for its engagement with females in various communities as well.

“In recent time, they have a workshop where women from various communities sent their children and I sent two of my children and they came back and really praised the NGO for the kind of presentation. According them, it was their first time to learn some of the things taught at that workshop.

Our children are usually carried away by peer pressures so when it comes to girls education, I love for my children to be a part, because they are my future leaders.

I will like to thank Bowier Trust Foundation Switzerland for their activities and they should continue their hard work as they help the community and educate our girls about their future, motorcyclists and police on building good friendship.

“Lastly, I will want the NGO to hurry up with their water and sanitation project for the community and also that they start to help us build latrine in various communities because we are faced with serious toilet problem.  We also need something to put our dirt in, instead of placing it all around the community,” Madam Yarsiah averred.

Madam Yarsiah is also recommending that BTFS takes its initiative in rural Liberia as a mean of decentralizing the NGO activities.


Januar 2018

Liberianischer Primarklassenlehrer

als BTFS Persönlichkeit des Monats Januar nominiert

Der Klassenlehrer Francis Oscar bewundert die Stiftung BTFS als eine internationale NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Gemeinden, Schulen und dem Sicherheitssektor  im Projektumfeld der SC Cooper Gemeinden Unterstützung zukommen zu lassen

Francis Oscar wurde am 16. September 1993 in Plebo Maryland County im Südosten von Liberia geboren.

Oscar begann seine Grundausbildung in Maryland, bevor er nach Monrovia zog, wo er seine höhere Ausbildung an einer öffentlichen Schule, der Paynesville Community School, abschloss. Francis Oscar lebt derzeit in der ELWA Community außerhalb der Hauptstadt Monrovia.

Liberia’s desolate Wirtschaftslage hatte es für Oscar unmöglich gemacht, eine College-Ausbildung zu beginnen, aber der Primarschullehrer hat es geschafft, einen Weg zur Lehrerausbildung zu finden, ein Zertifikat in Grundschulbildung zu erhalten und hat auch von mehreren Lehrerseminaren profitiert. Seit seinem Abschluss 2014 hat Oscar seinen Dienst an der African Cooperative School (ACS) als Klassenlehrer, Hauptassistent, Sportdirektor, Quiz-Koordinator übernommen. Neuerdings ist er nun auch freiwillige Bezugsperson der Bowier Trust Stiftung Schweiz und ist im neu etablierten WASH (Water, Sanitation & Hygiene) Club bei der Immanuel Christian Academy tätig.

2018 ist sein vierjähriges Berufungsjahr an der Schule, das, wie er sagte, seine Leidenschaft für die Motivation der Bewohner seiner Gemeinde und seine Leidenschaft für den Beruf auslöste. Oscar sagte: „Ich bin motiviert und habe mehr Leidenschaft für das Unterrichten, wenn Eltern und Anwohner die Methodik verstehen und mittragen. Ich habe auch das Gefühl, verpflichtet zu sein, Kritik an meiner Arbeit positiv anzunehmen um daraus stets zu lernen.»

Laut Oscar war seine erste Begegnung mit BTFS der entscheidende Moment, der ihn mehr dazu bewogen hat, der gemeinnützigen Schweizerisch-Liberianischen Organisation seine freiwilligen Dienste anzubieten. Wie er sagte, inspirierte ihn das BTFS Engagement, mit Schülern über die Bedeutung von Gesundheit und Hygiene im Umfeld ihrer Schulen und der Gemeinschaften zu diskutieren. Oscar erklärte auch, dass BTFS schon bald die Schule und die Einwohner der SD Cooper Community in Paynesville mit einem Bildungsprogramm überrascht, das die Studenten an die Front bringt, um mehr zu tun. „Im Jahr 2017 hat die Institution BTFS ihr Award-Programm ins Leben gerufen und dieses Programm hat unsere Schüler dazu motiviert, hart zu lernen, anstatt herum zu hängen“, erklärte Oscar.

Der Klassenlehrer sagte, er bewundere BTFS als eine internationale NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht habe, Gemeinden, Schulen und den Sicherheitssektor zu unterstützen, indem diesen Unterstützungen gewährt wird. Er sagte: „Die Arbeit von BTFS, seit ich angefangen habe, die Organisation zu kennen, ist gut, besonders für eine unentwickelte Gemeinschaft wie die White Sand Community in diesem SD Cooper Gebiet.“

Oscar erklärte weiter: BTFS-Aktivitäten sind für Liberia sehr bedeutsam. Kinder würden vermehrt dazu ermutigt, zur Schule zu gehen. Kinder in der Gemeinde werden positiv auf die Entwicklung ihrer Umgebung für Bildungsaktivitäten aufmerksam gemacht.

Aber Oscar glaubt, dass es wichtig ist, dass die Organisation in Liberia mehr tut, weil ihre Arbeiten sichtbar und wirkungsvoll sind. Oscar sagte: „Ich möchte, dass BTFS seine Projekte in anderen Teilen Liberias und nicht nur in der SD Cooper Community dezentralisiert, weil ich denke, dass diese Initiativen gut sind.“

Oscar lobte BTFS für seine Unterstützung bei der Förderung von WASH-Club-Aktivitäten in seiner Schule, die sich hauptsächlich auf Gesundheit und Hygiene konzentrieren. Darüber hinaus glaubt Oscar, dass die humanitäre Hilfe von BTFS dazu beiträgt, den Entwicklungsplan der Liberianischen Regierung zu stärken.

Oscar glaubte, dass die NGO mehr Unterstützung erhalten wird, um ihre Aktivitäten zu erweitern. Schulen, Gemeinden und Liberia werden unter anderem enorme Veränderungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Sicherheit erleben.

BTFS-Administrator Hamson Gaye möchte jedoch auch andere Menschen, mit denen die NGO zusammenarbeitet, motivieren dem Beispiel von Oscar, der sich dem humanitären Dienst widmet, nachzueifern.

Der Präsident, das BTFS Management und Mitarbeiter der Stiftung Bowier Trust Schweiz, gratuliert ganz herzlich zur Nomination von Francis Oscar als BTFS Persönlichkeit des Monats Januar 2018.